Nein zur «200 Franken sind genug!»-Initiative (SRG-Initiative)
Die SRG-Initiative gefährdet den Service public und schwächt den nationalen Zusammenhalt.
Die Mitte Schweiz lehnt die Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)» ab. Eine Senkung der Radio- und Fernsehgebühren auf 200 Franken sowie die vollständige Befreiung der Unternehmen würde die SRG finanziell halbieren und zu massiven Sparmassnahmen führen. Tausende Arbeitsplätze wären betroffen, zahlreiche Regionalstudios müssten schliessen und lokale Produktionen würden wegfallen. Dies schwächt den Service public und gefährdet die Medienvielfalt sowie den nationalen Zusammenhalt.
Der Bundesrat hat die Anliegen bereits aufgenommen: Die Gebühren werden schrittweise auf 300 Franken gesenkt, kleine Unternehmen von der Abgabe befreit. Das Parlament unterstützt diesen ausgewogenen Ansatz.
Die Delegierten der Mitte Schweiz fassten am 15. November 2025 die Nein-Parole.
